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Der MALACHIT

Farbe: hell-bis schwarzgrün, gebändert
Strichfarbe: hellgrün
Mohshärte: 3 ½-4
Spaltbarkeit: vollkommen
Bruch: splittrig, schalig
Kristalle: (monoklin) klein , langprismatisch
Transparenz: durchscheinend, undurchsichtig
Dispersion: keine

Name: Die Sprache und Bedeutung von Wörtern verändern sich im Laufe der Geschichte. Daher ist nicht immer genau zurück zuführen welche Bedeutung ein Name hat. Der Malachit bietet gleich zwei Auswahlmöglichkeiten aus dem Griechischen:

„malache = Malwe“ steht für die grüne Farbe
„malakos = weich“ steht für die geringe Härte

Der satt grüne, undurchsichtige Malachit ist in dünne Scheiben geschnitten -durchscheinend.
Durch seinen schaligen Aufbau, kommen die schönsten Muster seiner Bänderung zum Vorschein. 
Seine Farbe verdankt der Malachit, Kupfer. Diese kann bei Sonneneinstrahlung verblassen, Wasser kann den Malachit mattieren und heiße Bäder eine Farbveränderung hervorrufen. Weitere Vorsicht ist bei Hitze, Säuren und Ammoniak gegeben.
Da der Kupfergehalt des Malachit mehr als 50 Prozent aufweist, ist es nicht verwunderlich, dass Malachit (hauptsächlich als runde Knolle, oder zapfenförmig) aus kupferhaltigen Lösungen entsteht und in Kupfererzlagerstätten gefunden wird. 
Mit diesem besonderen Edelstein wurden nicht nur Schlösser ausgekleidet und verschönert, auch das Pulver diente für Maler zur Herstellung von „berggrün“ und war bei den Ägyptern als Lidschatten beliebt.

Quellenverzeichnis: 
Walter Schumann Edelsteine und Schmucksteine 13. Erweiterte und aktualisierte Auflage blv Verlag S. 192 ISBN 3-405-16332-3

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