Edle Steine

Bergkristall

Der Bergkristall ist wohl der populärste Edel- und Kunstgewerbestein. Auf Grund seiner weltweiten Vorkommen sind in fast allen Kulturen Mythen und Legenden entstanden, die sich um diesen Stein ranken und seine Kräfte beschreiben. Schon in den ältesten Gräbern Ägyptens fand man Bergkristalle, die beispielsweise zu Schmuck, Schalen und Schminktöpfen verarbeitet wurden. Die Asiaten konnten mit magischen Kugeln aus Bergkristall die Zukunft vorhersagen. Der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Ewiges Eis. In der Antike glaubte man wegen der charakteristischen Form, dass es sich beim Bergkristall um eine besondere Art von gefrorenem Wasser handelt, vom göttlichen Olymp stammend, wurden die "unauftaubaren" Edelsteine von den alten Griechen verehrt und geschätzt. Quarze gehören zu den härtesten Gesteinen dieser Erde. Sie finden deshalb auch vielfältige Anwendung in der Industrie, da sie in der Lage sind, Energien zu verstärken, umzuwandeln und zu synchronisieren. Kranzelbinder präsentiert eine sehr umfangreiche Sammlung an Bergkristallen. Von tonnenschweren Riesenexemplaren über Tiergravuren, Schalen und Kugeln bis hin zu exklusivem Bergkristallschmuck in einer Auswahl die seinesgleichen sucht. Kranzelbinder ist der Spezialist für Bergkristalle in Europa, mit weltweit einzigartigen Exponaten, von günstigen Angeboten bis hin zu luxuriösen Einzelstücken.

Granat

Der Name stammt vom lateinischen Wort "granum" was soviel wie "Korn" bedeutet und wurde dem Granat aufgrund seiner rundlichen Form oder wegen der Ähnlichkeit zu den roten Blüten des Granatapfelbaumes gegeben. Er stellt seit Jahrtausenden einen bedeutenden Schmuck- und Nutzstein dar. Neben dem Spinell und dem Rubin waren Granate im Mittelalter als "Karfunkelsteine" bekannt. Diese Bezeichnung kommt nicht von irgendwoher. Der Granat besitzt eine höhere Dispersion (Lichtbrechung) als der Diamant - facettierte Steine funkeln auch schon bei schlechten Lichtverhältnissen. Kranzelbinder zeigt Granate von unterschiedlichen Destinationen in vielen verschiedenen Farbtönen. Dunkelrote Almandine aus Österreich, rotbraune Spessartine aus Indien, orange Mandaringranate, grüne Demantoide und Tsavorite aus Namibia, smaragdfarbene Uwarowite aus Russland und himbeerfarbene Granate aus Mexiko lassen besonders die Herzen der Damenwelt höher schlagen. Ob hochwertig verarbeiteter Trachtenschmuck, auffallender Steinschmuck in leuchtenden Farben oder edel eingefasst in Sterlingsilver, der Granat ist ein zeitloser Begleiter und für den täglichen Hausgebrauch genauso geeignet, wie für den ganz besonderen Anlass.

Schwarzer Diamant

Diamanten zählen zu den ältesten Edel- und Nutzsteinen der menschlichen Kulturgeschichte. Der Name stammt von dem griechischen Wort "adamas" und bedeutet "der Unbezwingbare". Es gibt weltweit nichts vergleichbar Hartes oder gar noch Härteres als Diamant. Bei unvorstellbarem Druck und Temperaturen um die 1400 °C in 150 Kilometern Tiefe entstand und entsteht der Diamant aus reinem Kohlenstoff. Schon 4000 vor Christus wurden im fernen Indien Diamanten zu Tage gefördert und als heilige Steine verehrt. Schwarze Diamanten erhalten ihre Färbung durch zahlreiche Graphiteinschlüsse. Der bekannteste schwarze Diamant ist der über 67 karätige "Black Orlov" der russichen Zarenprinzessin Nadia Vygin-Orlov. Kranzelbinder verwendet nur hochwertige schwarze Diamanten. Die Steine werden fachmännisch ausgewählt und zusammengestellt, facettiert, mit dem Laser gebohrt und schließlich verlaufend auf einem Edelstahldraht aufgereiht. Ein weiterer Eye-Catcher sind die aus über 120 Einzelsteinen bestehenden Diamantbeeren welche, mit feinster indischer Seide von Hand geknüpft werden. Die Collection "Black Diamond" umfasst auch schwarze Diamanten in mattiertem Weißgold gefasst und zu Ringen, Ohrschmuck und Manschettenknöpfe verarbeitet – jedes Schmuckstück ein Unikat und von bester Qualität und Güte.

Smaragd

Der Edelste unter den Beryllen ist der Smaragd. Der Name Smaragd kommt aus dem Griechischen ("smaragdos") und bedeutet "grüner Stein". Früher wurden nicht nur der Smaragd, sondern mehrere, vielleicht alle damals bekannten grünen Edelsteine als Smaragde bezeichnet. Die farbgebende Substanz ist Chrom. Durchsichtig sind nur allerfeinste Qualitäten, der Smaragd ist meistens, durch Einschlüsse getrübt. Der Smaragd geriet in Vergessenheit, nachdem ihn die Inkas in Kolumbien über dreihundert Jahre hinweg ausgebeutet haben. Erst im 17. Jahrhundert wurde er wiederentdeckt. Er ist einer der seltensten Edelsteine unseres Planeten. Im salzburgerischen "Habachtal" gibt es eine Fundstelle unterhalb der Leckbachscharte, wo bereits Mitte des vorigen Jahrhunderts, die Smaragdfunde Anlass gaben, einen Bergbau in hochalpinem Gelände einzurichten. Bei Kranzelbinder finden sich sowohl edle Smaragde aus Kolumbien - als Naturkristalle oder facettiert und in Gelbgold gefasst - wie auch heimische Vertreter der funkelnden Raritäten.

Achat

Achate sind anders als alle anderen Edelsteine. Als runde Knollen wirken sie unscheinbar, erst nach dem "öffnen" zeigen sei dem Betrachter ihre atemberaubende Innenwelt. Schon in der Steinzeit waren sie dem Menschen bekannt. Die Sumerer in Mesopotamien verarbeiteten sie zu Gravuren und Schmuckstücken. Die Babylonier verwendeten gerne "Augenachate", als Schutzschild gegen böse Zauberei und Dämonen. Die Ägypter, die Perser und Kreter und schließlich die Römer verwendeten die Edelsteine nicht nur im täglichen Gebrauch sondern auch auf dem Schlachtfeld.Kranzelbinder hat eine der umfangreichsten Sammlungen über die Grenzen Europas hinaus. Gebänderte Achatscheiben, Wärme und Geborgenheit spendende Wellnessobjekte, alle erdenklichen Formen und Farben und jedes Jahr neue innovative Designerstücke und trendige Modeaccessoires.

Amethyst

Der Amethyst ist unbestritten die "Königin" unter den Edelsteinen. Der Name kommt aus dem Griechischen ("amethystos") und bedeutet "gegen Trunkenheit". Er rührt von einem alten Glauben, dass der Träger eines Amethyst-Amuletts gegen die berauschende Wirkung von Rotwein gefeit sei, wobei es sich hier um einen Aberglauben handelt. Bei den alten Griechen war es jedoch Brauch, den Rotwein mit Wasser zu verdünnen, welcher dann eine violett-rötliche (amethystfarbene) Färbung annahm. Von diesem "leichten" Wein konnte man größere Mengen trinken, ohne dem Rausch zu verfallen. Kranzelbinder zeigt ein Riesensortiment an Amethysten, die früher nur Königen und Päpsten vorbehalten waren. Die Designline "Amethyt – Queen of gems" beinhaltet zartviolette bis tiefdunkle Steine in rhodiniertem Silber oder Gelbgold gefasst. Fragen Sie nach unserer Auswahl an geschliffenen Amethysten und lassen Sie sich ihr eigenes, exklusives Schmuckstück anfertigen

Aquamarin

Der Aquamarin (lat. "Wasser des Meeres") hat seinen Namen wegen der Meerwasserfarbe. Am begehrtesten ist ein tiefes Blau. Farbgebende Substanz ist beim Aquamarin das Eisen. Hauptfundgebiete sind Brasilien, Indien, Afghanistan, Namibia, Madagaskar, Myanmar, Australien, USA und auch Österreich.

In Salzburg werden schön grünlichblaue durchscheinende und bleistiftstarke, in Ausnahmefällen sogar daumendicke Beryllstängel bis über 10 cm Länge. Besonders gutes Material lieferte das Fundgebiet Kreuzkogel-Radhausberg im Gasteiner Tal, die Zone Abichl Alm-Beryller im Untersulzbachtal und die Zone Wiesbachrinne/Faz(en)wand im Habachtal.

In Nordtirol ist das klassische Fundgebiet der Saurüssel-Mönchnerkar im Zillertal, das durch seine hübschen blauen Kluftaquamarine, die bis zu einige Zentimeter lang sind, bekannt geworden ist.

In Kärnten lieferte die Gjaidtroghöhe im Großen Fleißtal 1977 als Erstfundgebiet für Österreich bis 3 mm lange pastellblaue, spindelförmige Berylle. Weiter Fundorte gibt es auf der Reißeckgruppe bei Kolbnitz/Maltatal (Kluftberylle) und zwischen Oberer und Unterer Mooshütte über die Nordwestflanke des Riedbocks nach Osten Richtung Riekentörl.
Kranzelbinder zählt mit seiner Auswahl an bearbeiteten und natürlichen Aquamarinen und sehr guten weltweiten Kontakten, definitiv zu den Spezialisten in puncto wasserfarbene Beryllvarietät. Geboten werden alle Qualitäten von Namibia über Afghanistan und Brasilien bis hin zu heimischen Raritäten.

Versteinertes Holz

Seine Form- und Farbenvielfalt ist nahezu grenzenlos und doch gibt es nur ein paar wenige sagenumwobene Plätze (Arizona / USA, Insel Sumatra / Indonesien) mit den wertvollsten Hölzern der Welt. Auch der Prozess der "Verkieselung" ist ein Rätsel welches von der Wissenschaft bis heute nicht hundertprozentig aufgeklärt wurde. Über die meisten versteinerten Wälder ranken sich Geschichten, die von den Pharaonen, über die antiken Griechen, bis hin zu den Indianern berichten. Um die wunderschönen Farben und kunstvollen Schattierungen optimal zur Geltung kommen zu lassen, wird das extrem harte und säurebeständige Versteinerte Holz in aufwändigen Arbeitsschritten geschnitten, geschliffen und erhält schlussendlich eine Hochglanzpolitur. Kranzelbinder zeigt eine grenzenlose Auswahl an qualitativ sehr hochwertigen Produkten aus Versteinerten Holz, allesamt Spezial-Anfertigungen, ein atemberaubendes Ensemble - abhängig von der Destination - zwischen 40 und 280 Millionen Jahre alt.