Zu Beginn der 60er Jahre hatte Rupert eine so große und vor allem spektakuläre Sammlung vorzuweisen, dass er sie auch der Öffentlichkeit nicht vorenthalten wollte. Deshalb wurde mit viel Mühe ein 300 Jahre alter Getreidekasten – in Kärnten liebevoll "Troadkåstn" genannt – in der Wiederschwing bei Reichenau abgetragen, Stück für Stück neben der 1000 Jahre alten Zirbe wieder aufgebaut und diente von nun an als Ausstellungsraum für die kostbaren, selbstgefundenen Schätze.

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Steirer Guide 3D Panorama Hier ist ein TOP Tourismusziel - Kristallmuseum Alpin + Art + Gallery

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Herzlich willkommen in unserer Welt der Edlen Steine

Gründer - der seit über 50 Jahren bestehen-den Firma Kranzelbinder – war der in der Oberkärntner Stadt Spittal an der Drau geborene RUPERT KRANZELBINDER (1914 - 2004). Der Biologielehrer und Mineraloge Rudolf Staber, der an der Bürgerschule in Spittal an der Drau unterrichtete, entdeckte die Freude Ruperts für die Natur bzw. im Speziellen für die Mineralien- und Kristallwelt. 1926 zeigte er dem damals 12 Jahre alten Schüler wie und vor allem wo man in Kärnten funkelnde Kristalle finden kann. Das Interesse für die "Schätze der Berge" wurde bald zu einer ernst zu nehmenden Leidenschaft.

Norbert Kranzelbinder

Sohn Norbert übte, ebenso wie der Vater, nur kurze Zeit seinen eigentlichen Beruf (Hotelfachmann) aus. Heute ist er einer der renommiertesten Edelstein- und Kristall-Liebhaber Österreichs. 1972 begann Norbert mit dem 1. Mineralien- und Edelsteinfachgeschäft Kärntens in Pörtschach am Wörthersee. Schon ein Jahr später eröffnete er eine Filiale im damals aufstrebenden Kur- und Wintersportort Bad Kleinkirchheim. Seit dem 8. Lebensjahr wuchs Norbert quasi mit den Edelsteinen auf, sein gemmologisches Wissen war daher sehr umfangreich. Die Ausbildung zum Gemmologen in der Edelsteinmetropole Idar-Oberstein (DE) verfestigte sein theoretisches Wissen über Wert, Entstehung und Beschaffenheit der seltensten Materialien der Welt. 2000 baute er, nachdem er das Museum und Geschäft auf der Turracher Höhe übernommen hatte, die kleine Ausstellung zur heutigen alpin+art+gallery aus.

Johannes Kranzelbinder

2007 wurde die neue Filiale in Bad Kleinkirchheim in der Römerbadpassage (gegenüber Römerbad) eröffnet. Norbert Kranzelbinders Sohn Johannes führt mit großem Engagement die exklusive Verkaufsausstellung mit den edlen Naturprodukten.

Jakob Kranzelbinder

Sohn Jakob betreibt die österreichweit einzigartige Galerie im Zentrum von Pörtschach am Wörthersee und ist für das Marketing der drei Standorte zuständig. In dem - bereits in der dritten Generation geführten - Familienunternehmen ist die Gegenwart Zukunft geworden. Kranzelbinders einmalige Sammlung ist ein Beweis für Gottes wunderbare Schöpfung, der Einzigartigkeit und unendlichen Vielfalt unseres Planeten Erde.

Rupert Kranzelbinder

Rupert machte zwar die Lehre zum Schriftsetzer, es stellte sich jedoch nach kurzer Zeit heraus, dass die Berge und deren Geheimnisse seine wahre Berufung darstellten. Zwei Jahre lang bewirtschaftete er die Alpenvereinshütte am Goldeck, machte die Ausbildung zum staatlichen Ski-, Sportlehrer sowie Berg- und Skiführer. 1951 erbaute er in der Rekordzeit von nur sechs Monaten das Berg- und Skiheim "Zirbenhof" auf der Turracher Höhe. Als einer der Pioniere, des nach dem II. Weltkrieg langsam beginnenden Tourismus in den Nockbergen, wurde der Zirbenhof über die Grenzen Kärntens hinaus - als besondere Unterkunft für Individualisten - bekannt. Seine selbstgefundenen Mineralien stellte er in kleinen Vitrinen im Zirbenhof aus. Vor allem die Abenteuerlust und die Suche nach den schönsten Kristallen der Welt waren es, die Rupert Kranzelbinder bis in die entlegensten Orte der Welt geführt haben. Außerdem lebte seine Schwägerin in Brasilien, im Zentrum bedeutender Edelsteinfundstätten. Durch sie konnten die ersten Kontakte mit Minenbesitzern und Kristallhändlern hergestellt werden. Ruperts Entdeckerfreude griff auch einige Jahre später auf seinen Sohn Norbert über. Ab diesem Zeitpunkt bereisten Rupert und Norbert zusammen die damals von Österreichern, in punkto Kristallen und Edelsteinen, noch unentdeckte Welt. Einer der Höhepunkte Ihrer Expeditionen in ferne Länder war die Mineralienforschungsreise mit Univ.-Prof. Dr. Paul Ramdohr (1890 - 1985), der damals an der Universität Heidelberg dozierte und welcher einer der Verfasser des "Klockmann-Ramdohr-Strunz" – ein Hauptlehrbuch der Mineralogie – ist. 1968 fand unter der Leitung von Professor Ramdohr die erste große Forschungsexpedition nach Namibia, dem damaligen Deutsch-Südwestafrika, statt. Ein weiterer Höhepunkt der Sammlerleidenschaft der Kranzelbinder war die Entdeckung einer Bergkristallkluft in den 60er Jahren am Hohen Sonnblick (Goldberggruppe). Einige dieser Stücke können noch heute in der alpin+art+gallery auf der Turracher Höhe bewundert werden!